Hilfsleistungen

Bisherige Hilfskonzepte stoßen an ihre Grenzen und können nicht das leisten, was in der heutigen Zeit eigentlich möglich sein muss.
Hilfe kommt derzeit viel zu spät oder gar nicht dort an, wo sie am dringendsten benötigt wird.

An einem Flughafen stehen nicht immer genügend Hubschrauber und LKW zur Verfügung. Deshalb werden zuerst Hubschrauber und LKW für die Weiterverteilung der später eintreffenden Hilfsgüter geliefert. Danach kommen in der Regel Trinkwasser-aufbereitungsanlagen, Stromgeneratoren und Kommunikationstechnik. Parallel dazu treffen die ersten Rettungskräfte vor Ort ein. Erst danach werden die entscheidenden Hilfslieferungen eingeflogen. Mit einem normalen Flugzeug können zirka 50 bis 70 Tonnen transportiert werden. Diese müssen dann meistens per Hand von den Luftfrachtcontainern auf Seecontainer oder LKW verladen werden. Bis zu den Hilfsbedürftigen ist es meist noch ein langer und nicht befahrbarer Weg. Das bedeutet für die Hilfsbedürftigen: warten, und zwar sehr lange.

Das können Wir

Die Rettungsluftschiffe und unser Konzept haben vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Mit unseren Luftschiffen sind wir in der Lage, bis zu 500 Tonnen Hilfsgüter punktgenau an das eigentliche Ziel zu bringen: Direkt in die Hände der Bedürftigen. Das Hilfskonzept ermöglicht es, mobile Krankenhäuser auf Containerbasis direkt in die zerstörten Gebiete zu bringen. Für Notfallbehandlungen kann ein festes Krankenhaus auf dem Luftschiff installiert werden, die Erstversorgung könnte so auch während des Fluges stattfinden. Unsere Hilfsaktion stellt nicht nur Lebensmittel, Decken, Medikamente und Kommunikationstechnik bereit. Je nach dem, was benötigt wird, können auch Stromgeneratoren, Flüchtlingszelte für mehr als 25.000 Personen und Trinkwasseraufbereitungsanlagen mitgeführt werden.
Gleichzeitig können wir gerade die Menschen erreichen, die in abgeschnittenen Gebieten Hilfe benötigen. Der entscheidende Faktor in Katastrophensituationen ist die Zeit. Schnell vor Ort sein können, schnell medizinische Versorgungszentren liefern und aufbauen können, schnell Wasser und Nahrung bereitstellen.
Durch unsere Rettungsluftschiffe sind wir in der Lage, das Zeitfenster zwischen der Alarmierung und dem Eintreffen der ersten großen Mengen Hilfsgüter massiv zu verkürzen. Bisher dauert das oft mehrere Tage. Auch nach der Erstversorgung wird Hilfe bei dem Wiederaufbau benötigt. Durch die enorme Nutzlast können zugleich schwere Bergungsgeräte und Baumaschinen transportiert und vor Ort eingesetzt werden.

Unabhängig in Luft und an Land

Alle aktuell genutzten Transportmöglichkeiten sind an einen Flughafen oder eine intakte Infrastruktur gebunden.
Unsere Rettungsluftschiffe sind zu keiner Zeit und unter keinen Umständen darauf angewiesen und können das Ziel damit direkt anfliegen.
Da die Hilfsgüter nicht umgeladen werden müssen, verkürzt sich die Zeit bis zum Eintreffen bei den Bedürftigen enorm. Auf dem Rückflug können schon Überreste der zerstörten Infrastruktur mitgenommen und entsorgt oder Menschen evakuiert werden. Das ermöglicht einen erheblich schnelleren Wiederaufbau. Ein innovatives Vorhaben, das in Zeiten von Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Völkerwanderung, Hochwassern und Flüchtlingslagern wirksame Hilfe bieten kann.

Das Rettungsluftschiff vereint alle positiven Eigenschaften und bietet zusätzlich weitere Möglichkeiten den Transportweg zu verkürzen. Gleichzeitig ist unser Rettungsluftschiff eine wertvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Rettungsorganisationen und füllt eine Lücke, die bislang niemand schließen konnte.

Einsatz der Luftschiffe

Ein europäisches Luftschiffunternehmen, zu dem auch der Hersteller der Luftschiffe gehört, baut ein weltweit verzweigtes Logistik – Transportsystem mit Luftschiffen auf. Es zeichnet sich durch eine Vielzahl von Standorten und Betreibergesellschaften aus.

Mit dem Unternehmen ist vereinbart, das im Katastrophenfall die jeweilige Betreibergesellschaft, die geografisch am nächsten an der Katastrophe liegt, die entsprechende Luftschiffe, die für die Rettung notwendig sind, zur Verfügung stellt.

Dadurch ist gewährleistet, das die Airship Rescue immer in kürzester Zeit mit maximaler Hilfe vor Ort ist.

 

Das Luftschiff – die beste Lösung

Der Vergleich verschiedener Transportmöglichkeiten zeigt…

Flugzeug

Pro:

+ Nutzlast
+ Geschwindigkeit

Contra:

– benötigt einen Flughafen
– Hohe Kosten
– Infrastruktur für LKWs nötig
– Zeitverlust durch häufiges Umladen

 

Hubschrauber

Pro:

+ schnelle Einsatzbereitschaft
+ volle Flexibilität
+ auch in schwierigen Situationen einsetzbar

Contra:

– Begrenzte Einsatzzeit
– Häufige Wartung
– Geringe Personenanzahl
– Keine Rettung auf offenem Meer

 

Schiff

Pro:

+ hohe Passagieranzahl möglich
+ Rettung auf offenem Meer
+ Nutzlast

Contra:

– Sehr langsame Geschwindigkeit
– In überfluteten Gebieten nicht einsetzbar

 

LKW

Pro:

+ kleine Personengruppen können schnell versorgt werden
+ es kann einfach direkt vom Fahrzeug abgeladen werden
+ relativ flexibel einsetzbar

Contra:

– Langsame Geschwindigkeit
– Kein Einsatz ohne Infrastruktur
– Bei Überflutungen nicht einsetzbar

 

Luftschiff

Pro:

+ große Nutzlast, auch sperrige Güter möglich
+ tagelange Einsatzzeit möglich
+ Rettung auf offenem Meer
+ kein Lastenausgleich nötig
+ Kein Flughafen nötig
+ kein Bodenpersonal nötig
+ hohe Geschwindigkeit
+ darf in der Nacht starten
+ Hubschraubereigenschaften

 

Statements

„Wir können mit geringem finanziellen Aufwand sehr vielen Menschen das Leben retten. Wir kennen die Katastrophen, wissen aber nicht, wie wir diese bewältigen können. Ich sehe in dieser neuen Innovation einen wesentlichen technologischen Schritt nach vorne. Wir können damit nicht nur Katastrophen erkennen, sondern sie auch bewältigen. Mit dieser völlig neuen Idee gibt es nun eine Möglichkeit, mit der eine uneingeschränkte Luftrettung machbar und möglich ist.“

Dipl. Ing., Dipl. Betriebswirt, Dr. Günther Meinel
Präsident DMW Diplomaten International
Berater und Sprecher der Vereinten Nationen (UN)


„Ein Einsatz eines Luftschiffes der Deutschen Luftschiff Rettung, würde viele Probleme in großen Katastrophenlagen beseitigen. Die jüngste Vergangenheit zeigt, dass die Katastrophenlagen in ihrem Umfang immer komplexer werden. Wenn Inselstaaten, wie beispielsweise die Philippinen im November 2013 oder Vanuatu im März 2015, von verheerenden Naturkatastrophen ereilt werden, geht es oft darum großen Teilen der Bevölkerung gleichzeitig und schnell zu helfen. Die Logistik in der Katastrophenregion stellt die internationale Hilfsgemeinschaft immer vor ihre größte Herausforderung. Wie bekommt man die vielen und notwendigen Hilfsgüter in die Katastrophenregion? Insbesondere in den eben erwähnten Inselstaaten ist die Möglichkeit für Flugzeuge zu landen, stark limitiert. Ein Luftschiff, welches relativ wetterkonstant arbeitet und zur Landung lediglich die eigentliche Landefläche benötigt, aber auf- und absteigt wie ein Helikopter, ermöglicht den schnelleren Hilfsgütertransport in zerstörte Regionen.“

Michael Lesmeister, CEO
I.S.A.R. Germany Stiftung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)


„Sehr geehrte Damen und Herren,
große Katastrophen passieren nicht immer dort, wo wir schnell helfen können. Tsunamis, Hochwasser, Vulkanausbrüche, Stürme, Waldbrände oder auch Terroranschläge können in nur einem Moment tausende Menschen von der Außenwelt abschneiden und Versorgungslinien unterbrechen. Dann werden wir nachdenklich, wollen helfen. Aber was kann ein einzelner schon bewirken? Nicht viel? Völlig falsch! Das beste Beispiel, dass ein Mann etwas Gutes anstoßen kann und schnell viele Menschen für sein Vorhaben begeistern kann, ist Michael Krebs. 100 Euro auf ein Spendenkonto zu überweisen, war für den Hemeraner bei der Flutwelle 2004 in Südostasien einfach nicht ausreichend. Schlaflose Nächte waren der Grund, ein ehrgeiziges Projekt ins Leben zu rufen – den Deutsche Luftschiff Rettung e.V.! Zwar dauerte es vom ersten Gedanken bis zur Vereinsgründung noch acht Jahre, aber ein solches Ansinnen muss wohl durchdacht sein und Mitstreiter gefunden werden. Es sind mit dem Bau von riesigen Zeppelinen Millionen-Projekte, die der Verein selbstlos auf den Weg bringen will. Ich wünsche mir, dass das Projekt zu einem guten Ergebnis kommt.“

Michael Esken
Ehemaliger Bürgermeister der Stadt Hemer (Sitz des Vereins) und amtierender Bürgermeister der Stadt Verl